Wärme als Stromspeicher

Was passiert mit Überschüssen erneuerbarer Energien? Das DLR-Institut für Technische Thermodynamik hat drei Möglichkeiten erforscht, diese zu speichern.

  1. Die sensible Speichermethode: Hier wird ein Speichermedium mit der überschüssigen Energie aufgeheizt. Dies können beispielsweise Keramiken oder Flüßigsalze sein. Bei Bedarf lässt sich mit der gespeicherten Wärme über Turbinen und Generatoren wieder regenerativer Strom erzeugen.
  2. Der latenten Wärmespeicher: Ein festes Speichermedium wird aufgeschmolzen. Es ändert dabei aber seine Temperatur nicht. Die Energie steckt hier in dem Übergang von fest nach flüssig. Beim Erstarren der Schmelze wird die gespeicherte Energie wieder in Form von Wärme freigesetzt. Mit dieser lässt sich wiederum Strom erzeugen.
  3. Thermochemische Speicher nutzen chemische Reaktionen um Energie zu speichern. Durch Erhitzen des Speichermediums entstehen zwei Reaktionsprodukte, die sich getrennt lagern lassen. Fügt man diese wieder zusammen wird Wärme frei. Mit Hilfe dieser lässt sich wiederum Strom erzeugen. Dieser Vorgang lässt sich beliebig oft wiederholen.
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