Solarturmkraftwerk

Bei Solarturmkraftwerken lenken zweiachsig nachgeführte Spiegel, sogenannte Heliostate, die Sonnenstrahlung auf einen zentralen Strahlungsempfänger (engl. Receiver), der auf einem Turm angebracht ist. Ein Wärmeübertragungsmedium, üblicherweise Flüssigsalz oder alternativ Wasser/Dampf oder Luft, nimmt dort die Energie auf und transportiert sie in den Wärmespeicher und zum Kraftwerkskreislauf.

Die Spiegelflächen der einzelnen Heliostate sind bis zu 200 Quadratmeter groß. In kommerziellen Kraftwerken sind mehrere tausend Stück davon im Halbkreis oder kreisförmig auf den Solarturm ausgerichtet. Ihre starke Strahlungskonzentration kann am Receiver Temperaturen von über 1000 °C erzeugen.

In der Praxis werden die Anlagen je nach eingesetztem Wärmeträgermedium bei circa 300 °C bis 700 °C betrieben.

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