Wasserstoffforschung im DLR

Als Energieträger ist Wasserstoff sehr vielseitig, über die Sektorengrenzen hinweg einsetzbar und bietet große Synergiepotenziale. Mit der Erfahrung aus mehreren Jahrzehnten forschen 18 DLR Institute daran, Wasserstoff umfassend nutzbar zu machen. Es geht einerseits darum, in bekannten Prozessen zu einer Kostensenkung beizutragen und darüber hinaus durch technologieoffene, neue Ansätze Türen zu öffnen. Das DLR deckt dabei die ganze Bandbreite von den Grundlagen bis zum Prototypen sowie von der Komponente zum Gesamtsystem ab. Dies umfasst die ganze Prozesskette beginnend mit der Produktion von grünem Wasserstoff über den Transport und die Speicherung bis hin zur energetischen Umsetzung in Energiewandlern und der stofflichen Nutzung in industriellen Prozessen.

Mit einem breiten Portfolio an Technologien treibt das DLR insbesondere die Systemintegration von Wasserstoff voran und ist damit in der Lage, die gesamte Kette bezüglich Effizienz und Effektivität zu optimieren. Sowohl stationäre Einsatzmöglichkeiten bei der Energieerzeugung und in industriellen Prozessen werden untersucht, als auch mobile Anwendungen, zum Beispiel in Lkw, Schiffen oder Flugzeugen, sowie die sektorenübergreifende Kopplung dieser Technologien. Systemanalytische Forschung zu Nutzungsszenarien und zur bestmöglichen Integration von Wasserstoff in das Energie-, Mobilitäts- und Verkehrssystem ergänzen das Portfolio.

Dies ermöglicht eine unabhängige Beratung von Politik und Gesellschaft in Bezug auf die relevanten Ausbaupfade und eine faktenbasierte Ableitung von technologischen Forschungsschwerpunkten. Außerdem ist das DLR ist im Deutschen Wasserstoffrat vertreten.

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