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60 Jahre DLR Stuttgart

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11. bis 16. Oktober 2021
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60 Jahre DLR-Stuttgart

1961

Geburtsstunde des DLR Stuttgart

Geburtsstunde des DLR Stuttgart

Umzug des 1954 gegründeten Institut für Physik der Strahlantriebe (FPS) vom Stuttgarter Flughafen in eigene Gebäude im Stuttgarter Pfaffenwald.

Das FPS war die erste Einrichtung in der Bundesrepublik Deutschland, die zivile Raketentechnik und Raumfahrtforschung als zentrale Themen bearbeitete. An der Gründung waren die Landesregierung Baden-Württemberg, die Firma Daimler-Benz und die Gesellschaft für Weltraumforschung beteiligt.

1965

Erste Bauteile aus glasfaserverstärktem Kunststoff

Erste Bauteile aus glasfaserverstärktem Kunststoff

Das Institut für Bauweisen und Konstruktionsforschung fertigt erste Bauteile aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK). Die erste Faserwickelmaschine entsteht.

1969

Einstieg in die Raumfahrt

Einstieg in die Raumfahrt

Das Institut für Bauweisen und Konstruktionsforschung baut einen Solarzellenausleger aus einem Faltrohr aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK).

1974

Keramik besser als Metall

Keramik besser als Metall

Mit keramischen Werkstoffen beginnt am Institut für Bauweisen und Konstruktionsforschung der Einstieg in Hochtemperaturleichtbauweisen. Theoretische und experimentelle Untersuchungen zeigen, dass keramische Werkstoffe für Kleingasturbinen hinsichtlich Festigkeit und Temperaturbelastbarkeit Metallen überlegen sind.

1974

Erster Kohlenmonoxid-Laser in Deutschland

Erster Kohlenmonoxid-Laser in Deutschland

Das Institut für Plasmadynamik nimmt erstmals in Deutschland einen kontinuierlich arbeitenden, elektrisch angeregten Kohlenmonoxid-Laser in Betrieb. Der Hochleistungslaser ermöglicht eine Bearbeitung von metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen.

1974

Technologien aus der Luft- und Raumfahrt gegen die Ölkrise

Technologien aus der Luft- und Raumfahrt gegen die Ölkrise

Die DFVLR setzt seine Technologien und Kompetenzen aus der Luft- und Raumfahrt ein, um auch irdische Energieprobleme zu lösen. Die betrifft vor allem Sonnen- und Windenergie sowie die Energiewandlung.

1976

DVFLR richtet den Blick auf erneuerbare Energien

DVFLR richtet den Blick auf erneuerbare Energien

Die DFVLR richtet den Forschungsbereich Energetik ein. Damit ist das DFVLR die erste Großforschungseinrichtung, die systematisch an den Themen erneuerbare Energien und Wasserstoff arbeitet.

Gleichzeitig zeigt die DFVLR, wie sich Windenergie als umweltfreundliche Energieform nutzen lässt. Im Mittelpunkt stehen aerodynamische und aeroelastische Untersuchungen für die Form von Rotorblättern.

1977

Solarkraftwerke in Almeria

Solarkraftwerke in Almeria

Die DFVLR erhält von der Internationen Energie-Agentur den Auftrag, in Almeria zwei Solarkraftwerke zu bauen. Mit einer Leistung von je 500 Kilowatt sollen diese die technische Machbarkeit der Solarturm- und Solarfarm-Prinzipien zeigen.

1978

Erster Pkw mit Wasserstoffmotor

Erster Pkw mit Wasserstoffmotor

Erstmals in Europa rüstet das Institut für Technische Physik gemeinsam mit der Universität Stuttgart einen PKW für den Betrieb mit flüssigem Wasserstoff um. Die Speicherung des Wasserstoffs im Fahrzeugtank spielt eine entscheidende Rolle. Die Forscherinnen und Forscher bauen sogar eine Wasserstofftankstelle.

1979

Hightech-Materialien für Windkraftanlagen

Hightech-Materialien für Windkraftanlagen

Mit neuartigen Verbundwerkstoffen entwickelt das Institut für Bauweisen und Konstruktionsforschung 40 Prozent leichtere Rotorblätter. Eine Windkraftanlage erzielt damit eine Leistung von 10 Kilowatt.

1982

Solar- und Wasserstoffforschung nehmen Fahrt auf

Die DVFLR und die Universität Stuttgart unterzeichnen den INSOLAR-Vertrag. Das Ziel ist eine intensive Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Solarenergie- und Wasserstoff-Forschung.

1983

Laser für baden-württembergische Unternehmen

Das Land Baden-Württemberg beschließt, im Forschungszentrum Stuttgart der DFVLR einen Forschungsschwerpunkt für zivile Lasertechnik einzurichten. Die Initiative soll vor allem in mittelständischen Unternehmen die Anwendung von Lasern in der Materialbearbeitung vorantreiben.

1984

Gründung des Instituts für Technische Thermodynamik

Mit dem Forschungsschwerpunkt Energietechnik nimmt das DLR-Institut für Technische Thermodynamik seine Arbeit auf.

1986

Wasserstoff-Elektrolyse für Saudi-Arabien

Wasserstoff-Elektrolyse für Saudi-Arabien

Das deutsch-saudische Projekt HYSOLAR startet. Ziel ist der Bau zweier Elektrolyseanlagen zur Wasserstofferzeugung, betrieben über Fotovoltaik, in Stuttgart (10 kW) und Riad (350 kW). Partner auf deutscher Seite sind die Universität Stuttgart und die DFVLR. Der Bund, das Land Baden-Württemberg und das Königreich Saudi-Arabien finanzieren das Projekt. Damals begann auch die Forschung zur Wasserstoffnutzung in Brennstoffzellen.

1987

Hochleistungslaser für die Materialbearbeitung

Hochleistungslaser für die Materialbearbeitung

Das DLR-Institut für Technische Physik entwickelt einen diffusionsgekühlten CO2-Laser. Bis heute werden solche Hochleistungslaser in der industriellen Materialbearbeitung zum Schneiden und Schweißen eingesetzt.

1988

Triebwerksdüse aus Keramik

Triebwerksdüse aus Keramik

Das DLR-Institut für Bauweisen und Konstruktionsforschung steigt in die Kohlenstoff-Silizium-Keramiktechnologie ein. Mit den neuen Materialien entwickeln die DLR-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler eine faserkeramische Schubdüse für Triebwerke aus kohlenstofffaserverstärktem Siliciumcarbid (C/C-SiC).

1992

Brennstoffzellen im Dauertest

Brennstoffzellen im Dauertest

Alkalische Elektroden für Brennstoffzellen bestehen am DLR-Institut für Technische Thermodynamik erfolgreich einen Dauertest über 5000 Stunden. Beim Betrieb der Brennstoffzellen wurde erstmals normale Luft statt reinem Sauerstoff verwendet.

1993

Nasenkappe aus Keramik

Nasenkappe aus Keramik

Das DLR-Institut für Bauweisen und Konstruktionsforschung entwickelt für die Mission CETEX (Ceramic Tile Experiment) innovative Hitzeschutzschilde aus Keramik.

1994

Hochleistungsbremsscheibe aus Keramik

Hochleistungsbremsscheibe aus Keramik

In Zusammenarbeit mit einem Automobilhersteller beginnt am DLR-Institut für Bauweisen und Konstruktionsforschung die Entwicklung einer innenbelüfteten Hochleistungsbremsscheibe aus faserverstärkter Keramik. Die Siliziumkarbidscheibe ist 70 Prozent leichter als eine Stahlbremsscheibe. Mit bis zu 1600 Grad Celsius kann sie der doppelten Temperatur widerstehen. Siliziumkarbid wird ursprünglich für Hitzeschutzkacheln von Raumkapseln verwendet.

1994

Scheibenlaser für höchste Leistungen

Scheibenlaser für höchste Leistungen

Mit dem Scheibenlaser entwickeln das DLR-Institut für Technische Physik und die Universität Stuttgart eine neuartige Lasergeometrie. Die hocheffiziente Kühlung des Lasermediums in Form einer Kristallscheibe ermöglicht hohe Laserleistungen von mehreren Kilowatt bei gleichzeitig guter Strahlqualität. Viele Industrielaser für die Materialbearbeitung zum Schneiden und Schweißen beruhen auf dem Scheibenlaserprinzip.

1995

Membranbrennstoffzellen schaffen den Durchbruch

Membranbrennstoffzellen schaffen den Durchbruch

Das DLR-Institut für Technische Thermodynamik entwickelt und patentiert ein neuartiges Herstellungsverfahren für Membran-Elektroden für Brennstoffzellen. Das Institut leistet Pionierarbeiten auf dem Gebiet der Entwicklung von Membran-Brennstoffzellen.

Diese Brennstoffzellen eignen sich insbesondere für mobile Anwendungen in Fahrzeugen, Schiffen und auch Flugzeugen. Um hohe Leistungen zu erzeugen, werden mehrere Zellen zu einem Stapel hintereinander in Reihe geschaltet.

1995

Raketentechnik für den Haushalt

Raketentechnik für den Haushalt

Das DLR-Institut für Verbrennungstechnik modifiziert das am DLR entwickelte Blaubrenner-Verfahren für Raketen für den Einbau in Ölheizungen. Dies ermöglicht besonders schadstoffarme und rußfreie Heizöl-Brenner mit hoher Energieausnutzung.

1997

Brennstoffzellen für Autos und Energiewandler

Brennstoffzellen für Autos und Energiewandler

Das DLR-Institut für Technische Thermodynamik testet Membran-Brennstoffzellen mit bis zu 12 Kilowatt Leistung. Künftige Einsatzgebiete sind Antriebssysteme für Kraftfahrzeuge sowie Energiewandlungssysteme, die in der Kraft-Wärme-Kopplung hohe Wirkungsgrade ermöglichen.

1998

Lightcraft – Schub durch Laser

Lightcraft – Schub durch Laser

Neben den USA gelingt dem DLR-Institut für Technische Physik erstmals im Experiment einen Laserantrieb vorzustellen. Der durch Laserablation erzeugte Schub soll sich für den Start von Mikrosatelliten nutzen lassen.

1998

Verkehr wird vierter DLR-Forschungsschwerpunkt

Verkehr wird vierter DLR-Forschungsschwerpunkt

Das DLR erweitert seine Forschungsbereiche. Zu den Gebieten Luft- und Raumfahrt sowie Energie kommt der Bereich Verkehr als vierter Forschungsschwerpunkt hinzu.

1999

Nasenkappe für den Raumgleiter X-38

Nasenkappe für den Raumgleiter X-38

Das DLR-Institut für Bauweisen und Konstruktionsforschung entwickelt und fertigt die Nasenkappe aus hitzebeständiger Faserkeramik für den unbemannten, wiederverwendbaren Raumgleiter X-38 der NASA.

1999

Parabolrinnen als Sonnenkollektoren

Parabolrinnen als Sonnenkollektoren

Auf seinem Versuchsfeld in Almeria testet das DLR-Institut für Technische Thermodynamik Parabolrinnen-Kollektoren als neuartige solarthermische Kraftwerkstechnologie. Erstmals wird dabei die solare Strahlungsenergie unmittelbar zur Dampferzeugung in den Kollektoren genutzt.

2001

Erstes Brennstoffzellenauto

Erstes Brennstoffzellenauto

Im Projekt „HyLite“ entsteht am DLR das erste Kleinfahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb. Entwicklungsziele sind eine offene Entwicklungsplattform für Brennstoffzellenantriebe, die Entwicklung kostengünstiger und leistungsfähiger Brennstoffzellensysteme und Fahrzeugantriebe sowie leistungsfähige Kühlkreisläufe für Antriebe.

2001

Blick in die Gasturbine

Blick in die Gasturbine

Inbetriebnahme des Hochdruckbrennkammerprüfstandes (HBKS) am DLR-Institut für Verbrennungstechnik. Der Prüfstand ermöglicht Verbrennungsvorgänge direkt zu beobachten. Für diese Flammdiagnostik kommen Laser zum Einsatz.

Ziel ist die Neu- und Weiterentwicklung von Gasturbinenbrennern und Brennkammern sowie Mess- und Diagnosetechniken für Verbrennungsvorgänge. Dadurch lassen sich Verbrennungssysteme mit Gasturbinen systematisch optimieren.

2002

Neu am DLR Stuttgart: Das Institut für Fahrzeugkonzepte

Neu am DLR Stuttgart: Das Institut für Fahrzeugkonzepte

Gründung des DLR-Instituts für Fahrzeugkonzepte mit dem Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren (FKFS) der Universität Stuttgart. Forschungsschwerpunkte sind die effiziente Mobilität auf Basis regenerativer Energien sowie fortschrittliche Bauweisen und Leichtbau.

Gleichzeitig schließen das Land Baden-Württemberg, das DLR, die Universität Stuttgart und das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart eine Kooperationsvereinbarung. Diese soll Forschungskompetenzen auf dem Gebiet der Fahrzeugtechnik in Baden-Württemberg bündeln.

2003

Lecks in Pipelines vom Hubschrauber aus entdecken

Lecks in Pipelines vom Hubschrauber aus entdecken

Mit einem helikoptergetragenen Lasersystem des DLR-Instituts für Technische Physik lassen sich aus der Luft kleinste Lecks in Erdgaspipelines finden. Das nach dem LIDAR-Verfahren (Light Detection an Ranging) arbeitende System ermöglicht eine effiziente und kostengünstige Überwachung der Pipelines.

2004

Next Generation Train

Next Generation Train

Das DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte entwickelt Konzepte für Züge und den Bahnverkehr der Zukunft. Aus dem Next Generation Train entsteht eine ganze Familie von Zuggattungen.

2005

Hitzeschutz für den Wiedereintritt – das SHEFEX-Projekt

Hitzeschutz für den Wiedereintritt – das SHEFEX-Projekt

Im Projekt SHEFEX (Sharp Edge Flight Experiment) ist das DLR-Institut für Bauweisen und Konstruktionsforschung an der Entwicklung von Thermalschutzsystemen aus faserverstärkten Keramiken beteiligt. Diese sind für wiederverwendbare Raumtransportsysteme gedacht.

2008

Technologien für eine sichere Versorgung mit erneuerbaren Energien

Technologien für eine sichere Versorgung mit erneuerbaren Energien

Für eine sichere und regelbare Versorgung mit regenerativen Energien forscht das DLR Stuttgart interdisziplinär an industrietauglichen Schlüsseltechnologien für Wärmespeicher, Batterien, „grünem“ Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen. Beispiel ist eine gemeinsam vom Institut für Technische Thermodynamik mit dem Baukonzern Züblin AG errichtete Testanlage zur Wärmespeicherung in Beton.

2009

Erstflug mit Wasserstoff

Erstflug mit Wasserstoff

Am 7. Juli 2009 startete vom Flughafen Hamburg das weltweit erste pilotengesteuerte, mit Brennstoffzellen betriebene Flugzeug Antares DLR-H2. Sie fliegt völlig CO2-frei und ist wesentlich geräuschärmer als vergleichbare Motorsegler.

Entwickelt wurde der Antrieb des Flugzeugs im DLR-Institut für Technische Thermodynamik zusammen mit den Projektpartnern Lange Aviation, BASF Fuel Cells und Serenergy (Dänemark). Der Motorsegler stellt eine neue Qualität auf dem Gebiet der hocheffizienten, emissionsfreien Energiewandlung dar und verdeutlicht die Fortschritte in der Brennstoffzellentechnologie.

2010

Heiß, heißer, Wärmespeicher

Heiß, heißer, Wärmespeicher

Mit seiner Großanlage HOTREG entwickelt das DLR-Institut für Technische Thermodynamik neuer Wärmespeichersysteme auf der Basis direkt durchströmter Feststoffe. Dazu werden unterschiedliche Speicheraufbauten, Betriebsweisen, Speichermaterialien, Isolationsaufbauten sowie Konzepte zur elektrischen Beheizung für Hochtemperaturanwendungen über 500 Grad Celsius erprobt.

2011

Gründung des Instituts für Solarforschung

Gründung des Instituts für Solarforschung

Die Abteilung für Solarforschung des Stuttgarter Institut für Technische Thermodynamik wird zu einem eigenständigen Institut mit Standorten in Stuttgart, Köln und Jülich.

2011

Fahrzeuge der Zukunft – emissionsfrei, leicht und sicher

Fahrzeuge der Zukunft – emissionsfrei, leicht und sicher

Das DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte nimmt seine Crashtestanlage in Betrieb. Damit lassen sich neuartige Materialien und Formen für Leichtbaufahrzeuge erproben und optimieren – für eine klimaneutrale und sichere Mobilität.

2014

Nachhaltige Treibstoffe für die Luftfahrt

Nachhaltige Treibstoffe für die Luftfahrt

Das DLR und die NASA testen bei gemeinsamen Forschungsflügen neuartige, klimafreundliche Flugzeugtreibstoffe. Das Ziel ist, mit nachhaltig, aus erneuerbaren Energien hergestellten Treibstoffen die CO2- und Rußemissionen zu senken, um damit den Klimaeinfluss von Flugzeugen zu verringern. Daran beteiligt ist das DLR-Institut für Verbrennungstechnik.

2015

Dem Weltraumschrott auf der Spur

Dem Weltraumschrott auf der Spur

Mit einer lasergestützten optischen Beobachtungsmethode gelingt es dem DLR-Institut für Technische Physik die Position von Weltraumschrott bis auf wenige Meter genau zu messen. Die Methode ermöglicht es, die Umlaufbahnen von Weltraumschrott exakter zu bestimmen als bisher. Damit lassen sich Ausweichmanöver von Satelliten gegen Kollisionen mit Weltraumschott effektiver durchführen.

2015

Schicht für Schicht – die Tapelegemaschine

Schicht für Schicht – die Tapelegemaschine

Der Tapeleger am DLR-Institut für Bauweisen und Strukturtechnologie in Stuttgart ermöglicht neuartige Fertigungsverfahren für hybride und homogene Faserverbundstrukturen. Dieses Hightech-Material ist robust und gleichzeitig sehr leicht. Damit eignet es sich vor allem für die Luft- und Raumfahrt, die Verkehrstechnik sowie die Triebwerkstechnik. Beispielsweise lassen sich daraus Teile einer Flugzeughaut oder Raketensegmente herstellen.

2016

Erstflug Hy4

Erstflug Hy4

Am 29. September 2016 startete das viersitzige Passagierflugzeug Hy4 zum offiziellen Erstflug vom Flughafen Stuttgart. Die Hy4 ist weltweit das erste viersitzige Passagierflugzeug, das allein mit einem Wasserstoffbrennstoffzellen-Batterie-System angetrieben wird.

Das Brennstoffzellenflugzeug Hy4 wurde vom DLR-Institut für Technische Thermodynamikmit den Partnern Hydrogenics, Pipistrel, H2FLY, der Universität Ulm und dem Flughafen Stuttgart entwickelt.

2017

Hightech-Reparatur für Hightech-Kunststoffe

Hightech-Reparatur für Hightech-Kunststoffe

Ob für Flugzeuge, Autos und Schiffe oder die Rotoren von Windkraftanlagen – Hochleistungskunststoffe kommen immer häufiger dort zum Einsatz, wo Materialien mit geringem Gewicht und gleichzeitig hoher Festigkeit gefragt sind. Sind Strukturen aus solchen faserverstärkten Kunststoffen jedoch beschädigt, ist ihre Reparatur schwierig und kostenintensiv.

FlexIn Heat® ist eine innovative Heizmethode, die es ermöglicht flexibel und schnell solche Hightech-Kunststoffe zu reparieren. Dies geschieht mit Hilfe von Wärme durch elektromagnetische Induktion. Damit lässt sich ein Reparaturstück schnell und präzise erhitzt, sodass es sich wieder mit der umliegenden Struktur verbindet. Entwickelt wurde das Verfahren am DLR-Institut für Bauweisen und Strukturtechnologie.

2017

Innovative Brennkammern für Gasturbinen

Innovative Brennkammern für Gasturbinen

Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe spielen vor allem Stickoxide eine Rolle. Sie werden für den sauren Regen verantwortlich gemacht und sind zudem schädlich für die Atemwege. DLR-Forscherinnen und -Forschern am Institut für Verbrennungstechnik konnten nachweisen, dass das Prinzip der sogenannten flammenlosen Verbrennung (“FLOX” = Flameless Oxidation) unter gasturbinentypischen Bedingungen eine stickoxidarme und zuverlässige Verbrennung im Kraftwerksbereich verspricht

2017

Flüssigsalz als Wärmespeicher

Flüssigsalz als Wärmespeicher

Das DLR-Institut für Technische Thermodynamik nimmt die Versuchsanlage TESIS für Flüssigsalzspeicher in Betrieb. Die Technologie ermöglicht regenerativen Strom in Form von Wärme einzuspeichern. Bei Dunkelflauten lässt sich daraus klimaneutral Strom erzeugen und Schwankungen regenerativer Quellen ausgleichen.

2017

Schleudergang bei 1000 Grad Celsius

Schleudergang bei 1000 Grad Celsius

CentRec ist ein neuer Strahlungsempfänger für solarthermische Kraftwerke zur Erzeugung und Speicherung solarer Wärme. Das am DLR-Institut für Solarforschung entwickelte System besteht im Kern aus einer sich drehenden Kammer, in der konzentriertes Sonnenlicht kleine Keramikpartikel erhitzt. Diese transportieren die Wärme weiter, um damit Strom zu erzeugen oder Prozesswärme für industrielle Anwendungen bereitzustellen.

2018

Nachhaltige und kostengünstige Satelliten

Nachhaltige und kostengünstige Satelliten

Im Projekt IRAS (Integrated Digital Research Platform for Affordable Satellites) entstehen am DLR-Institut für Bauweisen und Strukturtechnologie innovative Technologien für den Satellitenbau. Mit additiven Druckverfahren, grünen Antriebstechnologien, neuartigen Bauformen und Elektronikschaltungen sowie Produktionsverfahren lassen sich Satelliten künftig nachhaltiger und kostengünstiger herstellen.

2019

Lastenrad statt Auto

Lastenrad statt Auto

Mit dem Fuel Cell Power Pack (FCPP) hat das DLR-Institut für Technische Thermodynamik ein neuartiges Brennstoffzellenmodul entwickelt. Dieses macht Lastenräder fit für den kommerziellen Einsatz im Alltag. Es ermöglicht eine höhere Reichweite und doppelte Lebensdauer bei vergleichbaren Kosten gegenüber rein batteriebetriebenen Systemen.

2019

Strom als Wärme speichern

Strom als Wärme speichern

Carnot-Batterien speichern Strom in Form von Wärme. Sie sind ein zukunftsweisendes Element, um Elektrizität aus erneuerbaren Energien flächendeckend und zuverlässig verfügbar zu machen. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie des europäischen CHESTER-Konsortiums (Compressed Heat Energy Storage for Energy from Renewable Sources) arbeitet das DLR-Institut für Technische Thermodynamik an dieser neuartigen Speicherlösung.

2019

Eröffnung Technologieplattform für dezentrale Energien

Eröffnung Technologieplattform für dezentrale Energien

Mit der neu geschaffenen Technologieplattform am DLR-Institut für Verbrennungstechnik lassen sich Blockheizkraftwerke für die dezentrale Energieversorgung unter möglichst realitätsnahen Bedingungen erforschen. Im Fokus stehen dabei Kraftwerke auf Basis kleiner Mikrogasturbinen. Diese bieten aufgrund ihrer Last- und Brennstoffflexibilität sowie ihren geringen Schadstoffemissionen ein großes Potential für die zukünftige nachhaltige Energieversorgung.

2020

Sicher – leicht – schnell: das SLRV

Sicher – leicht – schnell: das SLRV

Mit dem Safe Light Regional Vehicle (SLRV) hat das DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte ein neuartiges Kleinfahrzeug entwickelt: Es ist sehr leicht und gleichzeitig besonders sicher. Die Karosserie in Sandwichbauweise wiegt nur 90 Kilogramm und bietet gleichzeitig eine sehr hohe passive Sicherheit. Dieser innovative Leichtbauansatz kombiniert mit einem hocheffizienten Brennstoffzellenantrieb ermöglicht eine ressourcenschonende sichere Mobilität.

2020

Autonom und modular: das U-Shift

Autonom und modular: das U-Shift

Ob als On-demand-Shuttle, Hightech-Rufbus, als flexibles Verteilzentrum für Güter und Pakete oder als mobiles Verkaufsgeschäft – mit dem futuristischen Fahrzeugkonzept U-Shift bringt das DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte neuen Wind in die urbane Mobilität und Logistik von morgen.

2021

Sieben auf einen Streich

Sieben auf einen Streich

Das DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme eröffnet seine Ableitung Energiesystemanalyse am DLR-Standort Stuttgart. Damit sind sieben DLR-Institute in Stuttgart vertreten.

2021

60 Jahre DLR Stuttgart – willkommen in der Zukunft

60 Jahre DLR Stuttgart – willkommen in der Zukunft

> Einblicke in die Forschung

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4 Einträge
Heineken 1873 Heineken 1873 schrieb am 17. Oktober 2021 um 21:02
Endlich ist es soweit alles gute 🍻🍻🍻🥂🥂🥂🤩 das ist mal gut das jemand mal wieder ein bisschen besser drauf ist und mit mir wieder einen heben kann!!!
Endlich ist es soweit alles gute 🍻🍻🍻🥂🥂🥂🤩 das ist mal gut das jemand mal wieder ein bisschen besser drauf ist und mit mir wieder einen heben kann!!!
pm pm schrieb am 14. Oktober 2021 um 1:09
Es ist schön einen Teil davon begleitet zu haben 🙂
Es ist schön einen Teil davon begleitet zu haben 🙂
Dr. Gerhard Spindler Dr. Gerhard Spindler aus 79761 Waldshut-Tiengen schrieb am 13. Oktober 2021 um 17:57
Herzlichen Glückwunsch zum 60jährigen Jubiläum an das DLR-Forschungszentrum Stuttgart/Lampoldshausen! Gratulation auch an alle Mitwirkenden dieses gelungenen und sehr informativen Internet-Auftritts. Ich konnte meine bisherigen Kenntnisse auf den Gebieten Energiewende und CO2-Problem in technischer und gesellschaftlicher Hinsicht erweitern und im Detail vertiefen (freue mich auf die folgenden Thementage). Dafür geht mein herzlicher Dank an alle Beteiligten. Ich darf erwähnen, dass ich als Mitarbeiter des DLR-Instituts für Technische Physik (1984 – 2010) einiges aus der geschilderten Historie selbst miterleben durfte. Es war für mich eine faszinierende Zeit und die wünsche ich für die Zukunft nun auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Stuttgart und Lampoldshausen!
Herzlichen Glückwunsch zum 60jährigen Jubiläum an das DLR-Forschungszentrum Stuttgart/Lampoldshausen! Gratulation auch an alle Mitwirkenden dieses gelungenen und sehr informativen Internet-Auftritts. Ich konnte meine bisherigen Kenntnisse auf den Gebieten Energiewende und CO2-Problem in technischer und gesellschaftlicher Hinsicht erweitern und im Detail vertiefen (freue mich auf die folgenden Thementage). Dafür geht mein herzlicher Dank an alle Beteiligten. Ich darf erwähnen, dass ich als Mitarbeiter des DLR-Instituts für Technische Physik (1984 – 2010) einiges aus der geschilderten Historie selbst miterleben durfte. Es war für mich eine faszinierende Zeit und die wünsche ich für die Zukunft nun auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Stuttgart und Lampoldshausen!
Ate906 Ate906 schrieb am 11. Oktober 2021 um 22:10
Herzlichen Glückwunsch zum 60.Geburtstag... interessante Einblicke in die Entwicklung... weiterhin gute Ideen für innovative Forschung....Freue mich auf die nächste Filme...ist fast wie ein Adventskalender...
Herzlichen Glückwunsch zum 60.Geburtstag... interessante Einblicke in die Entwicklung... weiterhin gute Ideen für innovative Forschung....Freue mich auf die nächste Filme...ist fast wie ein Adventskalender...
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